Der normale Wahnsinn auf dem Weihnachtsmarkt?

Heute wurde mir diese Geschichte gesendet, die ich einfach mal zum Nachdenken poste:


Was ist in Deutschland nur los? Alle wie von Sinnen! Normal ist das alles schon lange nicht mehr!!!

Auch diese Geschichte einer Bekannten zeugt wie weit die Gesellschaft bereits erodiert ist:

Eine wahre Geschichte, die Bekannten so passiert ist

-> (Namen geändert)

?? Deutschland 2021

  • (K)eine Weihnachtsgeschichte

Wie weit seid ihr gegangen?
Und wie weit geht ihr noch?

Weihnachtsmarkt.
Die Stimmung ist ausgelassen. Etwas Normalität ist eingetreten. Man sieht wieder mehr Menschen. Es wird Glühwein getrunken und geschlemmt.
Es riecht nach Zimt.

Lisa und Marie freuen sich auf den Abend.
Der Weihnachtsmarkt ist für alle zugänglich. Nicht für Geimpfte oder Ungeimpfte, sondern für alle Menschen.

Dennoch: Es gilt 2G.
Somit melden Lisa und Marie sich an einem Stand an – mit Impfzertifikat und dem Personalausweis. „Sie bekommen jetzt ein Bändchen, damit Sie sich an den Ständen etwas kaufen können.“

„Und die anderen nicht?“, fragen sich die beiden.

Erst einmal wird über den Markt geschlendert. Sie holen sich etwas Warmes zu trinken und freuen sich auf die Leckereien. Es wird gelacht und erzählt.

Die Beiden finden in der Nähe des Kinderkarussells einen kleinen Tisch, um in Ruhe zu essen.

Es gesellt sich eine Familie dazu. Mutter, Vater und ein kleines Kind.
Die Mutter fragt höflich: „Könnten Sie uns einen Gefallen tun?“

„Na klar, es ist ja schließlich Weihnachten.“

„Unser Kind möchte mit den anderen Kindern Karussell fahren. Wir können ihm keine Marke kaufen.“

Lisa und Marie sind erst etwas irritiert. Hat die Frau kein Geld?

Da Weihnachten ist und die Nächstenliebe sowieso seit geraumer Zeit zu kurz kommt, zückt Marie ihr Portemonnaie.

„Nein, hier sind 5€. Ich würde mich freuen, wenn Sie damit zum Büdchen gehen und meinem Kind eine Marke kaufen könnten. Mein Kind würde sich so freuen“, bittet die Mutter.

Marie kauft die Marke und gibt sie der Familie. Die Kinderaugen leuchten.

Hier könnte die Geschichte enden. In einer normalen Welt. In normalen Zeiten. Doch: Die Situation eskaliert.

Der Budenbesitzer kommt brüllend auf die Gruppe zu gerannt.

„Was Sie getan haben ist strengstens verboten. Diese Mutter ist nicht geimpft. Sie haben einer UNGEIMPFTEN etwas weitergeben. Ich rufe jetzt die Polizei. Das gibt eine Strafanzeige und 2000€ Bußgeld.“

Lisa, Marie, die Familie und das verängstigte Kind sind irritiert und geschockt.

Es mischen sich schnell weitere Besucher ein. Ein Fremder brüllt „Wegen so welchen wie euch, hört die Pandemie nie auf. Das weiß doch jeder, dass man an Ungeimpfte nichts weitergeben darf. Man darf denen nichts kaufen.“

Andere Besucher solidarisieren sich gegenüber Lisa, Marie und der Gruppe.
„Das war doch nur für das Kind. Es ist doch Weihnachten!“

Die Luft ist zum Schneiden dick. Der fremde Mann und der Budenbesitzer sind außer sich. Es wird geschrien und wild gestikuliert. Die Aggressionen kochen über.

Bevor der Budenbesitzer die Polizei rufen kann, verlassen Lisa, Marie und die Familie zügig die Situation.

Was zurück bleibt?
Verletzung, Ungerechtigkeit, Hass, Hetze, Unverständnis und Wut.
Eine Welt, die so nicht sein sollte. Situationen, die vor Jahren noch undenkbar gewesen wären.

Verhalten, Einstellungen und Meinungen, die die Kleinsten unter uns ausbaden müssen.

Wie weit seid ihr gegangen?
Und wie weit geht ihr noch?

?? —-> Darf gerne geteilt werden!

https://www.achgut.com/artikel/holt_mich_hier_raus_50_jahre_stanford_prison_experiment